Der BABV trauert um Sigi Mayerle

Sigi Mayerle ist tot. Er verstarb völlig unerwartet am 26. September 2013 kurz nach seinem 67sten Geburtstag in einem Münchner Krankenhaus.

Mayerle zählte in den siebziger und achtziger Jahren zu den bekanntesten und besten bayerischen Boxern. Bei den Junioren errang er 1962 und 1963 jeweils den Bayerntitel. Gleichzeitig holte er sich bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Altersklasse die Bronzemedaille ab. In der Männerklasse beherrschte Mayerle deutlich seine Gewichtsklasse (Halbwelter) und gewann 1974 und 1975 die Bayerische und Süddeutsche Meisterschaft.

Nach über 100 Kämpfen, die er überwiegend erfolgreich gestalten konnte, beendete er seine aktive Zeit, erwarb 1978 die Trainerlizenz und leitete bis 1996 das Training beim SV 1880 München. Seine große Kompetenz in Sachen Boxsport veranlasste den BABV, Mayerle im Jahre 1980 zum Verbandstrainer zu ernennen. Mit seinem ausgeprägten Fachwissen führte er in dieser Position wiederholt bayerische Athleten in die deutsche Spitze.

Nach seinem Rückzug aus der aktiven Zeit als Sportler und Funktionär blieb Mayerle auch weiterhin dem Boxsport verbunden.

Sigi Mayerle galt stets als der Sportkamerad schlechthin, dem die sportliche Fairness über alles ging. Mit seiner ruhigen, freundlichen und kameradschaftlichen Art verschaftte er sich nur Freunde, die heute um ihn trauern müssen. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreise statt.

Der BABV wird seinen Sportkameraden Sigi Mayerle nie vergessen.