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Liebe KR-Kollegen(innen),

ich bitte um Kenntnisnahme und absolut korrekte Umsetzung!!

In letzter Zeit wurden widerholt und verstärkt gravierende Verstöße in der Anwendung unserer WB vorgenommen, bzw. akzeptiert. Dies ist nicht weiter hinzunehmen!

Zur Sache stelle ich fest: Veranstaltungen wurden rechtzeitig und mit entsprechendem Vorlauf veröffentlicht. Trotzdem werden von Vereinen Teilnehmer gemeldet, die nicht über einen gültigen Startausweis verfügen. Unser Problem? Nein!!
Vor Ort werden als „Ihr macht den Boxsport kaputt“ angegriffen". Von langjährigen Trainern und ausgebildeten Kampfrichtern!! Das ist nicht mehr haltbar!!

Bei weiteren ähnlichen Vorgehen leite ich ohne Ansehen und Stand der Person ein Verfahren ein. Ich drohe nicht, bin es aber leid, dass bei Verfehlungen der Vereine, wir Kampfrichter angegriffen werden!!
Wir Kampfrichter – insbesonders unser BABV-KO und ich als Mitglied der DBV-KR-Kommission sind die Hüter unsere WB und nicht gewillt entgegen den Bestimmungen unserer WB zu handeln.
Hiermit wird nochmals und unwiderruflich – nach Rücksprache und im Auftrag unseres BABV-KO Alexander Darbisch - festgelegt:

Grundsätzlich ist zu beachten und einzuhalten: § 8 – AK/Erstlingskämpfe; § 10.1; § 33.15
1. Sparringskämpfe, die nicht der WB – und zwar in allen Auflagen – AK; LK, Gew. finden nicht statt.
    Genehmigung ausschließlich über den Delegierten/Supervisor.

2. Keine Startgenehmigung bei fehlender ärztlicher Untersuchung – ACHTUNG evtl. Stempel BABV-LV Arzt –
    Seite 2-6 und Seite 7!

3. Keine Starterlaubnis bei fehlender jährlicher Überprüfung – Seite 39 im Startausweis - § 33.15!
    Außer mir ist – bei Neuausstellung niemand berechtig eine Lizenzmarke – Stempel BAYERN 2022 –
    Unterschrift auszustellen! Bei fehlendem § 33.15 zieht bitte den Startausweis ein und sendet ihn mit allen
    Veranstaltungsunterlagen an unseren BABV-KO, der die Startausweise an mich weiterleitet. Nach Kontrolle
    und Eintrag § 33.15 sende ich diesen an die entsprechenden Vereine zurück.

Aussagen, wie z.B. am letzten Samstag bei einer NW-Veranstaltung in Augsburg: Ich habe mit Deuster gesprochen. Mein Athlet darf boxen sind schlicht und einfach erlogen!!!

4. Anrufe an den BABV-KO oder meine Person zwecklos! Wir werden den Verantwortlichen vor Ort nicht
   überstimmen. Mitglieder aus dem BABV-Vorstand sind nicht berechtigt die Entscheidung des Delegierten vor
   Ort zu überstimmen, genau so wenig übergeben die eingeteilten Delegierten ihre Verantwortung/Entscheidungsbefugnis an eine –
   nicht im Kampfgericht benannte Person!
   Ich weiß, wie die Stimmung uns gegenüber bei den Veranstaltungen ist.
   Doch es ist unserer aller Aufgabe als Kampfrichter/Delegierter/Supervisor die WB einzuhalten.
   Nochmals: Der Fehler liegt nicht bei uns.
   Hier haben die Vereine ihre Hausaufgaben nicht gemacht.       
   Nicht unser Problem!


Nach Absprache und im Auftrage unseres BABV-KO

Heinz-Günter Deuster, DBV-VP und Mitglied in der DBV-KO-Kommission



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