Dreimal Gold für Bayerns U21

Dreimal Gold, zweimal Silber und dazu noch viermal Bronze für die bayerischen U21-Athleten. Das ist das stolze Ergebnis der diesjährigen Deutschen Meisterschaft, der die bayerischen Boxer ihren Stempel aufgedrückt und damit erneut bewiesen haben, dass sie in der absoluten deutschen Spitzenklasse angesiedelt sind. Die Vorstellung der Bayern  verdient absolute Anerkennung. Bestens vorbereitet, technisch versiert und auch hinsichtlich Kampfkraft ihren jeweiligen Gegner gleichwertig oder sogar überlegen, wurde zum Schluss ein Ergebnis erzielt, das man erhoffte, aber nicht unbedingt in der hohen Anzahl an Medaillen erwarten konnte. Diese 10 Athleten haben den Bayerischen Amateur-Box-Verband würdig vertreten.

Mit Alina Popp (BC Piccolo Fürstenfeldbruck), Andreas Jäger (TuS Pfarrkirchen, Obeidalah Mirzaie (TV Erlangen), Deniel Krotter und Kriss Bushi (BC Weißenburg) standen gleich fünf Bayern in den jeweiligen Finals. Pechvogel war der Erlanger Mirzaie, der wegen einer im Halbfinale erlittenen Verletzung Startverbot erhielt und sich mit der `Silbernen` abfinden musste. Im Halbwelter zeigte Kriss Bushi im Kampf um den Titel gegen seinen bayerischen Kollegen Deniel Krotter eine ganz starke Leistung. Krotter musste schon an seine Leistungsgrenze gehen, um sich Gold zu sichern. Andreas Jäger bewies erneut sein großes boxerisches Potential, als er den Mitfavoriten auf den Titel, Kevon Kischenko (BW), auf hohen Niveau geradezu ausboxte. Dafür erhielt er den Pokal als bester Techniker der gesamten Meisterschaft.

Der Pokal für die beste Kämpferin ging an Alina Popp, die bei ihrem klaren 5:0-Punktsieg ihrer Gegnerin Tse Stefania (NRW) nicht den Hauch einer Chance gab.

Die Erfolge der bayerischen Athleten sind nicht zuletzt auch auf die hervorragende Arbeit durch BABV-Verbandstrainer Peter Stettinger und Co-Trainer Michael Hense zurückzuführen, die auch in kritischen Situationen am Ring die richtige Einstellung für die Kämpfer fanden und schon während der Kampfvorbereitungen die Athleten zu motivieren wussten.

Ein besonderer Dank geht auch an Delegationsleiter `Atschi` Hörauf, der kompetent, sachlich, korrekt und in seiner ruhigen Art auf die bayerische Mannschaft einwirkte und diese auch geführt hat. Ihm ist damit sicherlich ein erheblicher Antteil an dem hervorragenden Abschneiden bei diesen Meisterschaften zuzuschreiben.

Besonders hervorzuheben ist zudem das tadellose Verhalten sämtlicher Aktiven außerhalb und innerhalb des Boxrings. Alle haben den BABV bestens vertreten. Nicht zu vergesssen die Vereinstrainer, die in unzähligen Traingsstunden die eigentliche Grundlage zum Erfolg ihrer Athleten gelegt haben.




Die erfolgreiche bayerische Mannschaft                        Atschi Hörauf (zweiter von links) mit den DM Krotter
                                                                                            Deniel,  Andreas Jäger und Alina Popp.